Шешімі: Neuer Name in Russland
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Deutsche als Russlands Pioniere
Noch im 18. Jahrhundert zogen bereits unterschiedlichste „Pioniere“ aus dem deutschsprachigen Raum in den Osten. Der Ural war dabei stets die erste Station auf dem Weg ins wilde Sibirien. Peter der Große hat die Abenteuerlust der Europäer geschätzt und genutzt. Er lud Fachleute verschiedener Spezialisierungen ein, um sein wachsendes Imperium, beispielsweise in Technik und Wissenschaft, auf den neuesten Stand zu bringen.
Georg Wilhelm Henning, der sich in Russland später modisch in De Gennin umbenannte, ist ein solches Beispiel. Henning wurde 1676 im Siegerland in Westfalen geboren. Er absolvierte seine Ausbildung als Eisengießer noch in seiner Heimat. Später ging er nach Amsterdam und diente dort in der Armee. Zu ebenjener Zeit reiste Peter der Große durch Europa. Auf der Suche nach vielversprechenden Fachkräften traf er auf Henning und stellte diesen 1698 in seine Dienste. Nach dem Großen Nordischen Krieg gegen Schweden wurde Henning 1721 geologischer Berater.
Nach einem Jahr schon wurde er Chef der entstehenden Ural-Werke. Ein Jahr später, 1723, bildeten sie das Zentrum des von De Gennin und seinem Kollegen Wassilij Tatischtschew gegründeten Jekaterinburg. Von der Fabrik- und Festungsstadt aus wurde die gesamte Region erkundet und erschlossen.
Zur wissenschaftlichen Erkundung des Urals wurden auch Europäer, zu großem Teil Deutsche, angeworben. Als erster mutiger Entdecker des unerforschten asiatischen Teils Russlands gilt der Danziger Deutsche Daniel Gottfried Messerschmidt. Er sollte nicht nur in den Bereichen Botanik, Mineralogie und Zoologie, sondern auch der Völker, ihrer Geschichten und Sprachen forschen. Messerschmidts Reise wurde eine der längsten der Expeditionsgeschichte: Mehr als sieben Jahre reiste der Forscher auf persönliche Einladung des Zaren Peter des Großen durch den Ural und Sibirien bis in den Fernen Osten. Er sammelte Hunderte Vogel-, Säugetier- und Insektenarten, Pflanzen, Gesteine und geologische Spuren wie Einschlüsse, führte archäologische Grabungen durch sowie erste Feldforschungen in Völkerkunde und Sprachwissenschaft.
Die Archive der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg sollen bis heute viele von Messerschmidts Arbeiten, Skizzen und Tagebucheinträgen bergen. Erst 250 Jahre später wurden einige seiner Sibirien-Berichte verlegt.
Messerschmidt starb in Sankt Petersburg. Über ihn sagte der berühmte russische Naturwissenschaftler Wladimir Wernadskij über 100 Jahre später: „Messerschmidt war Deutscher, aber er hat sein ganzes Leben für Russland gegeben.“
Lesen Sie den Text „Deutsche als Russlands Pioniere“ und beantworten Sie die Aussage: Georg Wilhelm Henning bekam in Russland einen neuen Namen.
Шешім по шагам
2 қадамIm Text wird gesagt, dass sich Georg Wilhelm Henning in Russland später in De Gennin umbenannte.
Damit bekam er in Russland einen neuen Namen. Die Aussage ist richtig.
Где здесь ошибаются
Die Antwort „Text sagt dazu nichts“ wählen, obwohl die Information ausdrücklich im Text steht.