Ответ: Aussage über Glashütte
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Статья к заданиюHier lebt die Zeit
Im Erzgebirge, südlich von Dresden und nah an der tschechischen Grenze, liegt Glashütte. 15 Kilometer lang führt die Staatsstraße 178 durch das enge Tal des Flüsschens Müglitz, bis das Ziel erreicht ist.
„Hier lebt die Zeit“, begrüßt ein Schild am Ortseingang: Willkommen in Glashütte, Landkreis Sächsische Schweiz-Ost-Erzgebirge. Zwei größere Straßen mit herausgeputzten Häuserfassaden, ein Bahnhof, ein Supermarkt, eine Sparkasse und ringsum bewaldete Höhen, die Ochsenkopf oder Schützenhöhe heißen. Doch in der Kleinstadt mit 7000 Einwohnern, alle Ortsteile mitgezählt, liegen Provinz und weite Welt nah beieinander: Glashütte ist international ein Begriff für eine besondere Handwerkskunst – für die Fertigung feinster mechanischer Armbanduhren.
Stuttgart und sein Umland sind geprägt durch die hohe Anzahl von Firmen der Automobilindustrie, die die regionale Wirtschaft antreibt. In Frankfurt am Main sind die größten Banken der Finanzbranche und bedeutende Arbeitgeber. Glashütte wiederum schreibt mit außergewöhnlichen Zeitmessern eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte. In mehr als 165 Jahren hat die Uhrenindustrie hier herausragende Fachkenntnisse aufgebaut. Diese verdichten sich auf wenigen Quadratkilometern zu einem Wirtschafts-Cluster, der ein Wachstumspotenzial für die Unternehmen schafft und so wichtige Arbeitsplätze in der Region sichert. In Glashütte sind rund 1000 Mitarbeiter bei einem Dutzend Uhrenherstellern beschäftigt. Untereinander pflegen die Firmen eine gute Nachbarschaft, direkte Zusammenarbeit aber gibt es nicht. Jede Uhrenmarke hat ihre eigene Philosophie und Marktnische gefunden – und damit rund 20 Jahre nach der deutschen Einheit zu einer Renaissance der Uhrenindustrie beigetragen. Glashütte ist heute ein Synonym für höchste Präzision, erstklassige Qualität und außergewöhnliches Design in der Uhrmacherwelt. Die hohe Fertigungstiefe – von der kleinsten Schraube bis zum komplexen Uhrwerk – ist das Markenzeichen. Nur Uhren, bei denen mindestens 50 Prozent des Uhrwerks direkt im Ort entstanden sind, dürfen sich mit dem Namen schmücken.
Glashütte, ein Mikrokosmos für Uhren und Zeit: ein Zifferblatt im Stadtwappen, das Café Uhrwerk in der Hauptstraße, ein Rundgang zu den 35 wichtigsten Orten der Uhrmachergeschichte und Gegenwart und das repräsentative Deutsche Uhrenmuseum. Seit 2008 zeigt es eine Ausstellung mit rund 400 Exponaten sächsischer Uhrmacherkunst. Initiator des Projekts war Nicolas G. Hayek, einst Chef des Schweizer Uhren-Multis Swatch, zu dem auch die Marke Glashütte Original zählt. Dass ausgerechnet ein Eidgenosse in Glashütte den Aufbau dieses Museums unterstützt hat, versteht sich wohl auch als Anerkennung für die Uhrenindustrie aus der Sächsischen Schweiz – und deren Gründervater Ferdinand Adolph Lange. Ihm hat die Stadt auf dem Marktplatz ein Denkmal gesetzt. Umringt von Blumenbeeten und Sitzbänken, zeigt es die Büste des Mannes, der die ersten Glashütter Uhren zum Ticken brachte. Der Uhrmachermeister aus Dresden legte Ende 1845 mit seiner Manufaktur „Lange & Cie“ den Grundstein für die Feinuhrenmacherei in Glashütte.
Lesen Sie den bereitgestellten Text. Entscheiden Sie, ob die Aussage über Glashütte richtig oder falsch ist oder ob der Text dazu keine Information enthält.
Где здесь ошибаются
Die Angabe „südlich von Dresden“ wird fälschlich als „Vorort von Dresden“ verstanden.
Die Antwort „Text sagt dazu nichts“ wird gewählt, obwohl die Lage von Glashütte im Text beschrieben wird.