РУҚА
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Ergebnis der Kleidungsstudie

ЕГЭ · Немецкий язык · Задание 3 · Чтение и понимание
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Статья к заданиюНемецкоязычный учебный текст «Kleider machen Leute – aber warum?»

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Kleider machen Leute – aber warum?

Wenn man Kleidung trägt, die nicht zum Selbstbild passt, fühlt man sich häufig darin unwohl. Das liegt daran, dass viele Menschen ihre Gefühlslage und ihre Persönlichkeit durch ihr Outfit ausdrücken.

Kann man auch den Charakter einer Person an ihrem Outfit ablesen? Laut einer Studie aus Israel gibt es zumindest einen Zusammenhang zwischen Kleidungsstil und bestimmten Charakterzügen. So kleideten sich neugierige, weltoffene Frauen tendenziell individualistischer und modischer als ihre reservierten Genossinnen. Wer hingegen strukturiert ist und hart arbeitet, mag adrette Business-Kleidung, wie Blazer oder Hosenanzüge. Außerdem tragen saubere Menschen saubere Kleidung. So weit, so erwartbar.

Doch am Outfit ablesen kann man den Charakter einer Person anscheinend trotzdem nicht. In einer weiteren Studie wurden den Teilnehmenden Bilder von verschiedenen Leuten in unterschiedlichen Klamotten gezeigt. Basierend auf deren Kleidungsstil sollten die Testpersonen die Charakterzüge der gezeigten Person erraten – mit wenig Erfolg. Sie konnten die Eigenschaften der abgebildeten Personen nicht besser einschätzen als die Kontrollgruppe, die nur Fotos der Gesichter zu sehen bekam. Denn es existieren zwar Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Stil, doch die gängigen Stereotype sind eben nicht immer zutreffend.

Der Mensch urteilt auch trotz fehlender Faktenlage anhand von Oberflächlichkeiten über seine Mitmenschen. Die Neigung, Menschen am Äußeren einzuschätzen, kann man sich aber auch zunutze machen. In Amerika wurde diese Einstellung in den 2000er-Jahren unter dem Wahlspruch: „Dress to impress“ zusammengefasst – wer Eindruck schinden will, muss sich schick anziehen. Und dieses Schauspiel funktioniert. In einer Studie der New York University sollten Testpersonen die Kompetenz von Menschen auf Fotos einschätzen. Das Ergebnis: Personen in Anzug oder Hemd, deren Kleidung sie also wohlhabender wirken ließ, wurden für kompetenter gehalten als weniger adrett gekleidete Leute in Shirt und Hoodie.

Außerdem werden Personen in formeller Kleidung auch generell deutlich positiver beurteilt. Sie werden schon allein durch ihre Kleidungswahl als attraktiver, mächtiger, intelligenter und beruflich erfolgreicher wahrgenommen. Diese positive Einschätzung von außen hat wiederum einen Effekt auf das Verhalten: Wenn jemand mich behandelt, als wäre ich kompetent, blühe ich auf und verhalte mich auch kompetenter. Wenn mich dagegen jemand behandelt, als wäre ich dumm, schwächt das mein Selbstvertrauen und ich verhalte mich auch dementsprechend. Die Erwartungen anderer Personen können demnach dazu führen, dass am Ende genau das eintritt, was von uns erwartet wurde.

Der Schriftsteller Thomas Mann soll aus diesem Grund all seine Romane im Anzug und mit Fliege geschrieben haben. Ob seine Bücher in Jogginghose genauso gut geworden wären? Eine Studie der University Michigan kam zum Ergebnis: Nein. Dort ließen die Forschenden eine Gruppe Frauen in zwei verschiedenen Outfits Matheaufgaben lösen. Eine Gruppe trug einen Bikini, die andere war voll bekleidet. Die Studentinnen im knappen Zweiteiler schnitten bei den Tests wesentlich schlechter ab als ihre bekleideten Mitstreiterinnen. Bikinis machen also dumm – zumindest beim Mathetest.

Kleider machen also tatsächlich Leute. Doch die Schubladen, in die wir andere stecken, sind häufig falsch und sagen vermutlich wenig aus über unser schick angezogenes, stark geschminktes Gegenüber.

Lesen Sie den Text „Kleider machen Leute – aber warum?“ und beantworten Sie die Frage: Wie war das Ergebnis einer weiteren Studie, in der Testpersonen die Charakterzüge von Personen anhand deren Kleidungsstils einschätzen sollten und die Kontrollgruppe nur die Fotos der Gesichter bekam?

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Задание №3. Выберите правильный ответ.

Wie war das Ergebnis einer weiteren Studie, in der Testpersonen die Charakterzüge von Personen anhand deren Kleidungsstils einschätzen sollten und die Kontrollgruppe nur die Fotos der Gesichter bekam?


1)

Die Testpersonen und die Kontrollgruppe hatten verschiedene Stereotype.

2)

Es gab keinen Unterschied zwischen Testpersonen und der Kontrollgruppe.

3)

Die Testpersonen konnten die Charakterzüge besser einschätzen.

4)

Die Kontrollgruppe konnte Charaktereigenschaften besser erraten.


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1Мягкая — с чего смотретьуровень 1 из 3

Vergleichen Sie die Ergebnisse der Testpersonen mit denen der Kontrollgruppe.

2Наводящая — какие числа считатьуровень 2 из 3

Die Kleidung führte im Vergleich zu den Gesichtern zu keinem besseren Ergebnis.

3Прямая — фактически решениеуровень 3 из 3

Wählen Sie Antwort 2: Es gab keinen Unterschied zwischen Testpersonen und der Kontrollgruppe.

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Задание 3 ЕГЭ, немецкий язык

Задача из темы «Чтение и понимание»: в ней 277 задач с ответом и разбором по шагам. В 3-м номере бланка — 44 задачи.

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