Ответ: Lernen durch Entdecken
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Статья к заданиюLernen durch Entdecken
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Lernen durch Entdecken
Die Kölner Stadtbibliothek ist eine Pionierin in Deutschland. Nach dem amerikanischen Vorbild wurde hier im Jahr 2013 der erste Kreativraum eingerichtet. Einige folgten bald diesem Beispiel, etwa die Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), die mit der Technischen Universität verbunden ist. Die Bibliotheken möchten damit Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken und Besucher motivieren, gemeinsam zu experimentieren.
„Wir bieten Geräte und Technologien zum Kennenlernen und Ausprobieren an, die einem in der Regel im Haushalt nicht zur Verfügung stehen“, erklärt Hannelore Vogt, die Direktorin der Kölner Stadtbibliothek, das Konzept. Der Schwerpunkt liegt auf Robotik, Virtual Reality, 3-D-Druck und auf Musiksoftware. Der Kölner Kreativraum ist während der Öffnungszeiten jederzeit zugänglich, die Plattform Lynda bietet begleitend E-Learning-Kurse an.
„Die Bibliothek soll als Ort der Wissensvermittlung und des Austausches gelten, um den sich eine Gemeinschaft bildet, für die Technik besonders interessant ist“, so Vogt.
Im deutschsprachigen Raum gibt es rund 250 Kreativräume, die meisten davon in Schulen und Universitäten, einige auch in Unternehmen. Die öffentlichen Bibliotheken haben sich nur zum Teil dafür entschieden, eigene Kreativräume einzurichten. Viele haben das Konzept zwar ausprobiert, es aber etwas später aufgegeben. Denn nicht alle konnten eine Gemeinschaft von Menschen aufbauen, die sich in diesen Räumen zum Experimentieren regelmäßig treffen. Solche Gemeinschaften bilden sich selbstverständlich nur, wenn jemand die Arbeit dafür leistet. Was auch heißt, dass Kreativräume in Bibliotheken nur dann Erfolg haben, wenn es Personal dafür gibt, das sich hauptsächlich damit beschäftigt.
In Köln und Dresden ist diese Voraussetzung gegeben. In Köln werden die Aktivitäten von einem Team begleitet: Hier geben Volontäre Wissen an andere weiter. Auch in Dresden wird der SLUB-Kreativraum vom fachkundigen Personal betreut.
„Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Besucher eines Kreativraums davon profitieren können, wenn man das ‚kreative Chaos‘ in geordnete Bahnen lenkt“, berichtet Jonas Tiepmar, Leiter des Dresdner Kreativraums. Der Vorteil des Dresdner Kreativraums liegt auch in der Vernetzung mit Lehre und Forschung der benachbarten Technischen Universität.
Die Angebote werden den beiden Bibliotheksvertretern zufolge gut angenommen. In Dresden nutzen vor allem Studenten den Kreativraum, so Tiepmar. Für manche steht er sogar auf dem Lehrplan. Dank einer Kooperation mit dem Lehrstuhl für Architektur können z.B. die Studierenden hier 3-D-Modelle für ihre Semesterarbeiten anfertigen. In Köln ist das Publikum sehr unterschiedlich: In die Kurse für Erwachsene kommen nicht selten Eltern mit Kindern oder Großeltern mit Enkeln gemeinsam, so Vogt.
„Wir führen nach den Kursen Umfragen durch und lassen die Angebote bewerten. So passen wir die Programme an. Wir beobachten ein großes Interesse der Kölnerinnen und Kölner daran und meistens ausgebuchte Seminare. Die Kurse für Kinder sind zu hundert Prozent ausgebucht – es besteht hoher Bedarf.“
In Köln und Dresden möchte man daher auf jeden Fall Kreativräume weiter betreiben:
„Wir werden ihn unbedingt ausbauen und vergrößern“, erklärt Tiepmar. Und Vogt in Köln resümiert:
„Unser Kreativraum ist nicht nur ein Raum. Die ganze Bibliothek hat den Wechsel zu einer Philosophie des Lernens durch Entdecken und Tun mitgemacht.“
Lesen Sie den bereitgestellten Text „Lernen durch Entdecken“ und beantworten Sie die Frage: Wie hat die Bibliothek die Idee des Lernens durch Entdecken realisiert?
Где здесь ошибаются
Die Einrichtung des Kreativraums mit der Aussage über den Schulunterricht verwechseln.
Eine einzelne Maßnahme als Beschreibung des gesamten Bibliothekskonzepts ansehen.