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Решение: Stressfaktoren in der Gesellschaft

ЕГЭ · Немецкий язык · Задание 13 · Чтение и понимание
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Статья к заданиюDer Tag soll nicht mit Nachrichten anfangen

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Der Tag soll nicht mit Nachrichten anfangen

Fast die Hälfte aller deutschen Schüler leidet unter Stress, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht. Bei Studierenden ist es nicht besser: Laut einer Studie sind sie sogar gestresster als Berufstätige.

Die Wahrnehmung von Stress in der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren erhöht und auch Ärzte und Unternehmen sind sensibler geworden. Im letzten Jahrhundert gab es eigentlich viel größere Stressfaktoren durch Krieg und Hungersnot. Heute sind es vielmehr Luxusprobleme. Aber Stress fühlt sich trotzdem immer lebensbedrohlich an. Eine große Rolle spielt dabei unser gestiegener Medienkonsum, gegen den sich viele ganz ohnmächtig fühlen. Die Nachrichten können einem oft nicht weiterhelfen und lassen sich nicht beeinflussen. Obwohl das Geschehen nicht in unserem Machtbereich liegt, lassen wir uns davon stressen und fühlen uns verängstigt.

Wir müssen entscheiden, was wir an uns heranlassen. Ob wir wirklich mit Aussagen der Politiker oder mit Terrornachrichten einschlafen wollen?

Das gilt auch für die sozialen Netzwerke.

Stress durch digitale Medien wird vor allem durch die vielen Ablenkungsmöglichkeiten wie Blogs, Videos und Chats in sozialen Netzwerken ausgelöst.

Weil sich jeder auf dieser Bühne präsentieren will, aber nie sein vollständiges Leben zeigt, kommt man schnell ins Vergleichen. Wenn einem das nicht guttut, sollte man radikal
auf soziale Netzwerke verzichten.

Aber auch alle anderen sollten das Smartphone erst eine halbe Stunde nach dem Aufwachen aus dem Flugmodus holen.

Unsere tägliche Nachtruhe soll die wichtigste Auszeit sein. Die Ärzte raten:
„
Richten Sie Ihrem Smartphone einen festen Schlafplatz außerhalb des eigenen Schlafzimmers ein.
Dort
wird es dann vor dem Zubettgehen deponiert
–
und ohne Unterbrechung bis zum nächsten Morgen schlafen."
Der Tag soll nicht mit Nachrichten anfangen.

Der junge Berliner Psychologe Jacob Drachenberg interessiert sich für dieses Thema nicht zufällig. Früher hat er neben seinem Studium professionell in der 1. Wasserball-Bundesliga gespielt und noch gearbeitet. Das ging lange gut, doch dann hat ihn der große Stress krank gemacht, er ist in eine tiefe Krise gestürzt. Monatelang ging gar nichts mehr, er war total ausgebrannt. In der Zeit hat er gelernt,
dass Stressbewältigung ein sehr wichtiges Thema ist. Und er verstand, dass wir gesunde Stressbewältigung lernen können.

Hier sind seine Ratschläge. Erstens: sollte man den Kalender nicht nur für Anspannungstermine, sondern auch für Entspannungstermine nutzen. Zweitens: Es gibt ein Grundrecht auf Entspannung. Nicht nur bei Erfolg. Drittens: Stressbewältigung darf Spaß machen. Jeder soll für sich persönlich verstehen, was einen wirklich entspannt und was einem Spaß macht? Viertens: entscheiden, ob man übers Smartphone erreichbar sein will. Auch für seine Verwandten und Freunde. Fünftens: sich zum gemeinsamen Entspannen mit Freunden verabreden.

In seinem Leben im Leistungssport hat Jacob Drachenberg verstanden: Stress kann dein Freund sein und dir enorm viel Energie geben. Jeder Spitzensportler ist dadurch in der Lage, im Finale über sich hinauszuwachsen. Stress ist wie Feuer: Er kann dich inspirieren, aber auch deine ganze Bude verbrennen. Wichtig ist es, dieses Feuer zu lenken und für sich zu nutzen.

Unseren Umgang mit Stress können wir jeden Tag verbessern. Viel negativer Stress entsteht, wenn wir das Leben nach externen Wünschen ausrichten und unsere eigenen Bedürfnisse vergessen.

Lesen Sie den Text „Der Tag soll nicht mit Nachrichten anfangen“ und beantworten Sie die Frage: Zu den wichtigsten Stressfaktoren gehören heute ...

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3 шага
1

Im Text wird erklärt, dass es im letzten Jahrhundert größere Stressfaktoren wie Krieg und Hungersnot gab.

2

Für die heutige Zeit nennt der Text dagegen Luxusprobleme und den gestiegenen Medienkonsum als wichtige Stressquellen.

Diese Aussage entspricht der Antwort 2: „Luxus und zu viel Information“.

Ответ
2
2
так ответ выглядит в бланке

Где здесь ошибаются

Die historischen Stressfaktoren Krieg und Hungersnot mit den heutigen Stressfaktoren verwechseln.

Die Antwort 3 wählen, obwohl im Text nicht das Fehlen von Luxus, sondern Luxusprobleme genannt werden.

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