Решение: Ursache der Baufälligkeit
Статья к заданиюHistorische Turbulenzen
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Historische Turbulenzen
Kaum eine der altrussischen Städte im heutigen Zentralrussland hat eine nervenaufreibendere Geschichte hinter sich als Rjasan. Die Stadt spielte schon vom 11. bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts eine wichtige Rolle, weil sie dann die völlige Kontrolle über den Fluss Oka als Haupthandelsweg nach Südosten übernahm.
Die Stadt war damals schon von einem großen Erdwall umgeben und wurde immer weiter befestigt. Heute befinden sich hier einige der wichtigsten archäologischen Grabungsstätten des Landes. Trotz aller Sicherungsanlagen wurde Rjasan 1237 von den Mongolen-Tataren völlig verwüstet. Zahlreiche Versuche, die Stadt wieder aufzubauen, wurden von den regelmäßigen Tatareneinfällen zunichte gemacht.
Im 14. Jahrhundert entschlossen sich die politische und kirchliche Eliten, die Stadt Rjasan in der besser zu schützenden Siedlung von Perejaslawl wieder zu errichten, das etwa 35 Kilometer nordwestlich an der Mündung des kleinen Flusses Turbesch in den Oka lag.
Lange Zeit hieß die Stadt dann entsprechend Perejaslawl-Rjasanskij und erhielt noch bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts eine große Kreml-Festung, deren Erdwälle bis heute noch gut erhalten sind. Aber die Schwierigkeiten nahmen noch lange kein Ende: Als zwar die Tatarenüberfälle bereits nachließen, ereilten die Stadt am Ende des 16. Jahrhunderts Hungersnöte und Epidemien. Während des 17. Jahrhunderts, der berüchtigten Zeit der Wirren, wurde Perejaslawl-Rjasanskij erneut weitgehend zerstört. Seit 1778 nun heißt sie einfach wieder Rjasan.
Die größte Kirche der Stadt ist die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, die ihren Namen von ihrer ebenso geweihten Vorgängerin im Alten Rjasan des 12. Jahrhunderts übernahm. Im 15. Jahrhundert entstand der erste Bau aus Holz. 200 Jahre später befahl Metropolit Pawel von Rjasan (Dienst 1681–1686), ein viel größeres Gebäude am selben Platz zu errichten, da die Gemeinde ja stetig wuchs. 1684 begannen erneut die Bauarbeiten, aber acht Jahre später, 1692, stürzte der instabil konstruierte und mangelhaft errichtete Bau ein.
Nach diesem Debakel übergab der folgende Metropolit Awraamij (Dienst 1687–1799) die Bauleitung dem renommierten Architekten Jakow Buchwostow. Der aber sah sich gleich mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert: Der Baugrund musste gründlich befestigt werden, wenn der geplante große Kirchenbau diesmal halten sollte. Dennoch konnte er die Himmelfahrt-Kathedrale noch 1699 vollenden.
Drei Jahre später war auch das Interieur fertig, darunter auch die berühmte große Ikonentafel. Im August 1702 wurde das Gotteshaus dann endlich geweiht. Mit der Weihe jedoch waren die baulichen Schwierigkeiten der Kirche nicht überwunden. Aufgrund der exponierten Lage wurden Dach, Kuppel und die höher liegenden Fenster bald von der Witterung stark beschädigt. Aufgrund von Rissen in den Wänden lief die Kirche wieder Gefahr einzustürzen. 1800 verfügte dann die Heilige Synode in Sankt Petersburg, dass das Gebäude umgehend abgerissen und neu aufgebaut werden müsse. Doch eine umfassende Sanierung hat die heiligen Wände vor einem neuen Sturz gerettet.
Der stolze Riese – die Rjasaner Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale mit ihren fünf Türmen und Kuppeln und großer Fensterfront – ist knapp 40 Meter hoch und steht heute auf einem komplexen Gewölbesystem im Kellergeschoss, das den Bau vor dem Einsturz schützt, an seinem historischen Platz. Die großen Fenster umrahmen verzierte Kalksteinsäulen. Das einzigartige Baudenkmal hat nun alle historischen Turbulenzen und das Missgeschick hinter sich.
Lesen Sie den Text „Historische Turbulenzen“ und beantworten Sie die Frage: Worauf ist zurückzuführen, dass die Kathedrale bald wieder baufällig wurde?
Решение по шагам
3 шагаDie Frage verlangt den Grund dafür, dass die Kathedrale bald wieder baufällig wurde.
Im Text wird als Ursache ein schnell auftretender schwerer Schaden am Bauwerk genannt: In allen Wänden entstanden tiefe Risse.
Damit entspricht die Aussage in Antwort 3 der Information aus dem Text.
Где здесь ошибаются
Die Ursache mit dem ursprünglich gewählten Bauplatz verwechseln.
Eine nicht im Text genannte Ursache wie Wetterschäden auswählen.